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Gutes muss nicht teuer sein
 

Geplante Eröffnung Verwaltung 10/2018 und ab dem 05/2019 Vertrieb


Beim Betrieb eines Elektroautos gewinnt vor allem die Batterie bzw. der Akku an Relevanz. Wir klären hier die wichtigen Fragen nach Preis, Kosten und Umfang der Wartung, Pflege von E-Auto-Akkus, und nicht zuletzt ob Hersteller Garantien aussprechen.

Ohne den Akku geht beim Elektroauto nichts. Er ist das Herzstück der E-Mobilität, mit ihm steht und fällt die Reichweite der Stromer. Nur durch die hochmodernen Energiespeicher sind heutzutage Strecken von Berlin nach Hamburg (ca. 300 km) mit einer Batterieladung für viele E-Autos kein Problem mehr. Trotzdem können die Elektroautos noch nicht mit den Reichweiten von Verbrennungsmotoren mithalten, deswegen läuft die Batterieforschung auf Hochtouren. Viele Autohersteller wollen hier keinen Entwicklungsschritt verpassen und gründen deswegen eigene Kompetenzzentren und Fabriken für Elektroauto-Akkus. Hier sollen neben neuen Energiespeicher-Möglichkeiten vor allem neue Verfahren ergründet werden, die die Produktion von E-Auto-Batterien günstiger machen. Denn die Akkus sind aktuell der preistreibende Faktor bei Elektroautos schlechthin. Trotzdem sinken die Preise für die Energiespeicher, allein in den letzten zehn Jahren sind die Kosten für Lithium-Ionen-Akkus um über 80 Prozent zurückgegangen. Die Batterie-Kosten errechnen sich pro Kilowattstunde Kapazität, das heißt je mehr Leistung der Akku bringt, desto teurer wird er. Im Jahr 2017 liegt der Preis für eine Kilowattstunde knapp unter 200 Euro (2007 waren es noch gut 1.000 Euro). Da ist es dann auch nicht verwunderlich, dass ein Tesla Model S 100D mit seiner 100-kWh-Batterie einen Preis jenseits der 100.000 Euro hat – immerhin entfallen auf den Akku bereits rund 20.000 Euro der Kosten. Reichweite bei Elektroautos hat eben ihren Preis.

Richtige Pflege von Elektroauto-Akkus ist wichtig

Aktuell sind in allen gängigen Elektroautos Lithium-Ionen-Akkus verbaut, die eine Kapazität von 20 bis 60 Kilowattstunden bereitstellen. Der Vorteil dieser Technologie: Im Vergleich zu anderen Batterien, kann Lithium besonders große Mengen Energie speichern. Außerdem sind Lithium-Ionen-Akkus haltbarer, es gibt keinen Memory-Effekt. Die Speicherung funktioniert, vereinfacht gesagt, über die Einlagerung von positiv geladenen Lithium-Ionen in Graphit. Wenn der Akku aufgeladen wird, "wandern" die Ionen von der positiv geladenen Lithium-Zelle in die negativ geladene Graphit-Zelle. Beim Entladen kehrt sich dieser Prozess um. Trotzdem ist mit ihr noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Eine der momentan größten Hoffnungen in der Batterieforschung ist die Lithium-Luft-Batterie. Sie soll 30 Mal leistungsstärker sein. Damit der Elektroauto-Akku möglichst lange hält, ist aber nicht nur die Qualität wichtig, sondern auch die Pflege. Mit der richtigen Lade- und Fahrweise sowie ein paar einfachen Tricks, lässt sich die Lebensdauer der Batterie maßgeblich verlängern. Die wichtigsten Fragen zum Thema E-Auto-Akku haben wir hier beantwortet:

Wie lang sind die Ladezeiten von Elektroauto-Akkus?

Je nach Kapazität der Batterie variieren die Ladezeiten der Elektroauto-Akkus. Die meisten verfügen jedoch über eine Schnellladefunktion, die es ermöglichen binnen einer halben Stunde den Ladestand an einer speziellen Schnellladesäule wieder auf etwa 80 - 90 Prozent zu bringen. Ansonsten nimmt die vollständige Ladung eines Elektroauto-Akkus mehrere Stunden in Anspruch. An der Haushaltssteckdose dauert der Vorgang noch länger, als an einer Wall Box.

Welche Lebensdauer haben E-Auto-Batterien?

Die zeitliche Lebensdauer eines Elektroauto-Akkus ist abhängig von vielen Faktoren. Die Anzahl der Ladezyklen, die Art der Aufladung (Schnell- oder Schnarchladung), selbst Fahrweise und äußere Faktoren beeinflussen seine Alterung. In der Regel hält eine E-Auto-Batterie aber um die acht bis zehn Jahre. Selbst dann ist der Akku nicht plötzlich kaputt, es bedeutet nur, dass sich die Ladekapazität deutlich verringert. Dabei reduziert sich die Reichweite meist um etwa ein Drittel. Je älter die Elektroauto-Akkus werden, desto stärker verändert sich das Material durch die ständigen Auf- und Entladeprozesse. Mit der Zeit verliert die Batterie immer mehr an Kapazität, wodurch die Reichweite sinkt. Durch die richtige Pflege lässt sich die Alterung verzögern, aufhalten lässt sie sich jedoch nicht. Schon nach den ersten Ladevorgängen sinkt die Kapazität peu à peu, nach einigen Jahren hat sie sich meist auf 70 bis 80 Prozent reduziert. Das gleiche gilt für die Reichweite. Auch sehr kalte Temperaturen beeinflussen die Kapazität des Energiespeichers negativ. Wer eine bestimmte Reichweite benötigt, sollte den Kapazitätsverlust also schon beim Kauf des Elektroautos mit einberechnen und gegebenenfalls ein Auto mit größerem Akku in Erwägung ziehen.

Elektroauto-Akku leasen oder kaufen?

Der Elektroauto-Akku ist ein besonders preistreibender Faktor bei Stromern und einer der Gründe, warum E-Autos vergleichsweise teuer sind. Deswegen bieten viele Hersteller beim Kauf die Option, die Batterie zu mieten. Dadurch kann sich der Kaufpreis dann gleich um ein paar tausend Euro reduzieren. Dafür kommt dann aber eine monatliche Belastung hinzu. Der Vorteil einer Leasing-Batterie ergibt sich nicht nur aus dem Kaufpreis-Nachlass, sondern auch dem Service: Wenn die Akkukapazität unter einen bestimmten Wert sinkt, oder der Akku anderweitig nicht mehr funktioniert, wird er kostenfrei getauscht. Durch die Miete ist der Fahrzeugbesitzer jedoch nie Besitzer des ganzen Fahrzeugs, wodurch einige Nutzungen der Batterie ausgeschlossen sein könnten (z. B. bidirektionales Laden). Das Batterie-Leasing lohnt sich vor allem für Autofahrer, die das Elektroauto nur einige Jahre fahren möchten.

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